Der 31. Dezember ist ohne Frage die geschäftigste Nacht der Pyrotechnik: jedes Team, jeder Ponton und jede Genehmigungsbehörde arbeiten gleichzeitig. Wer im November anruft, wählt aus dem, was übrig ist; wer im September anruft, lässt seine Show gestalten.
Der umgekehrte Kalender
- Letzte Dezemberwoche: Aufbau, Probe vor Ort, Wetter-Plan B.
- Anfang Dezember: Die Genehmigungsakte wird abgeschlossen; die Verfahren der Zivilbehörden ziehen sich in der Hochsaison in die Länge.
- November: Musiksynchronisation, Effektpartitur und Simulationsfreigabe — ein gutes Pyromusical braucht 3–4 Wochen.
- Oktober: Ortsbegehung, Abschusspositionen und Sicherheitsabstandsplan.
- September: Termin- und Teambuchung. Der Grund, warum es diesen Artikel gibt.
Drei Hinweise für Hotels und Kommunen
- An Silvester ist das Angebot an Teams begrenzt — die Zahl der zertifizierten Pyrotechniker wächst nicht mit der Nachfrage. Wer früh bucht, sichert sich das beste Team.
- Ihre Gäste werden sich nicht an die Show erinnern, sondern an den Moment um Mitternacht: Die Countdown-Synchronisation (10-9-8...) ist das Herz der Inszenierung und braucht eine Probe.
- An Küstenstandorten läuft die Anmietung von Offshore-Pontons nach ihrem eigenen Kalender — und auch der schließt früh.